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Fastenzeit

Fastenzeit

Eine besondere Zeit, die am Aschermittwoch begonnen hat. Österliche Bußzeit oder Fastenzeit werden die 40 Tage, die zum Osterfest führen, genannt. Fastenzeit: Ich denke, dieser Begriff wird schnell einseitig wahrgenommen, als Verzicht auf Etwas. Bußzeit bekommt rasch den weltlichen Anklang einer Bestrafung für ein Fehlverhalten.

Quelle: Pfarrbriefservice.de

Dabei geht es doch eigentlich um etwas Anderes. Jesu öffentliches Wirken beginnt im Markusevangelium mit seinen Worten: „Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt an das Evangelium“ Dieses Umkehren, Bekehren, hat im ursprünglich griechischen Wortsinn „Metanoeite“ heißt genau übersetzt: Ändert euren Sinn. Es geht also eigentlich um eine Änderung der Ausrichtung, des Verhaltens.

Papst Franziskus überschreibt seine diesjährige Fastenbotschaft mit einem Vers aus dem Matthäus-Evangelium: „Weil die Gesetzlosigkeit überhandnimmt, wird die Liebe bei vielen erkalten“ (Mt 24,12). Den ganzen Wortlaut hier wiederzugeben wäre zu umfangreich. Aber drei Gedanken möchte ich Ihnen mit auf den Weg geben, auf die er hinweist, um dem entgegenzuwirken:

  1. Allem voran Einladung zum vertieften Gebet, einer intensivierten Beziehung zu Gott, der ein gelungenes Leben für  uns will.
  2.  Das Geben von Almosen um den Egoismus zu überwinden und die Nöte Anderer bewusster ins Auge zu fassen.
  3. Das Fasten. Bewusster Verzicht, um unser Augenmerk auf Gott und den Nächsten zu wenden.

 Vielleicht mag der Brief von Papst Franziskus für Sie in den kommenden Wochen Anregung sein.

 Mit den besten Wünschen für Sie und Ihre Familie grüße ich Sie herzlich, Antje Glania


 

 

 

 

 

 

 

 

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