Die Frauengemeinschaft von Malsch kann auf eine fast 70-jährige Geschichte zurückblicken. Im Jahre 1951 wurde der damalige Mütterverein gegründet, der sich im Jahre 1968 in „Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands" (kfd) umbenannt hat.
Aus historischen Gründen war Freiburg bundesweit der einzige Diözesanverband, in dem es noch eine doppelte Form der Mitgliedschaft gab, was die organisatorische Arbeit der Vorstände und des kfd Diözesanbüros zunehmend belastete. Eine Umstrukturierung des Diözesanverbandes wurde somit unumgänglich
Mit dem Jahr 2022 hat der Diözesanverband der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) in Freiburg das umfassende Strukturprojekt „Bundesverbands-mitgliedschaft“ abgeschlossen. Im Rahmen dieses Projektes, das die Diözesanversammlung 2019 beschlossen hatte, sollten alle Mitglieder des Diözesanverbandes Freiburg bis zum 1. Oktober 2022 als Mitglieder in den Bundesverband, dem größten katholischen Frauenverband in Deutschland, überführt werden.
Die Ergebnisse zeigen, dass der Diözesanverband Freiburg nun mit mehr als 300 Pfarrgruppen und rund 16.000 Mitgliedern völlig neu aufgestellt ist.
Der Entscheidungsprozess in allen Pfarrgruppen der Diözese ging auch mit einem Prozess der Selbstvergewisserung einher: Die Frauen, die sich mit ihren Gruppen bewusst für den Bundesverband entschieden haben, bekennen sich mit dieser Entscheidung auch zu den Inhalten und Forderungen des Verbandes, wie z.B. die Öffnung der Weiheämter für alle Geschlechter oder die Gleichberechtigung von Frauen in der Gesellschaft.

