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Kinder- und Jungendinitiative Funkenschlag

Hallo Funkenschlag-Kinder und -Jugendliche,

wir freuen uns, euch heute die Tage bekannt geben zu können, an denen wir uns mit euch treffen möchten. Zum Mitmachen eingeladen sind alle Kinder und Jugendlichen gleich welcher Konfession ab dem Kommunionbesuch der katholischen Kinder in der 3. Klasse; manche Veranstaltungen sind für Jugendliche ab der 5. Klasse.

Seid ihr mit dabei? – Das würde uns freuen.

„Wir“, das ist ein Zusammenschluss zwischen der katholischen und der evangelischen Kirchengemeinde und der KJG Rauenberg. Aktuell sind wir noch ein kleines Team; wir freuen uns über Zuwachs! – Wer Interesse an einer ehrenamtlichen Mitarbeit hat, kann sich bei der Gemeindereferentin Bettina Hartnagel  (Bettina.Hartnagel@kath-letzenberg.de) oder bei Ulrike Ihle-Herzel (info@mundwerk-sprachzentrum.de) melden.

Rückblick: Ich helfe dir – ist doch klar!

Zu diesem Thema fand zum Beispiel in den Räumen des MundWerks ein Funkenschlag-Mittag statt. Eingeladen hatte die katholische Seelsorgeeinheit Letzenberg gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern.

Es ist nicht so einfach zu erspüren, wenn ein Freund/eine Freundin Hilfe braucht. Ebenso schwer ist es manchmal, selbst nach Hilfe zu fragen oder wahrzunehmen, wenn fremde Menschen Hilfe benötigen.

Darüber und über vieles mehr sprachen wir, nachdem erst jedes Kind/jede Jugendliche sich selbst Gedanken dazu gemacht und diese auf ein Papier geschrieben hatte.

Erst einmal damit begonnen, fiel den Kindern und Jugendlichen so manches eigene Beispiel ein und so war es nicht schwer, sich mit Hilfe der jugendlichen Teamer (wir erhielten Unterstützung von 4 Mädchen aus Wiesloch und einer Jugendlichen aus Rauenberg) Szenen zu überlegen, die sie spielerisch nachstellten. Diese wurden fotografiert und sollen beim Gottesdienst am 24. November in einer kleinen Foto-Show den Besuchern gezeigt werden.

„Kinder für Kinder“, so lautete im Anschluss unsere Devise. Die Idee von Bettina Hartnagel, selbst in der Adventszeit etwas zu tun um anderen Kindern zu helfen, wurde schnell befürwortet und eifrig wurde im zweiten Teil der Veranstaltung gebastelt, um für einen Adventsverkauf gerüstet zu sein.

Die Jungs und Mädels hatten riesigen Spaß daran, bunte und gut riechende Badesalze selbst zu mischen. Ebenso wurde der „Kartenmaltisch“ belagert. Insbesondere die Jugendlichen zauberten dort wunderschöne Karten die, so hoffen wir, von möglichst vielen Menschen gekauft werden, um unsere Idee zu unterstützen. Tische, an denen Fenstersterne und Tannenzapfenmobiles gebastelt werden konnten, rundeten unser Kreativangebot ab. Wir waren am Ende riesig stolz auf die Ergebnisse und beim und nach dem gemeinsamen Pizzaessen wurde einheitlich festgestellt, dass der Mittag mal wieder „richtig toll“ war. Mit dem Erlös ist geplant, dass der Verein MundWerkStatt gemeinsam mit der Kooperationsgruppe kostenlose Kinderveranstaltungen anbietet, an denen auch Kinder aus  Familien mit wenig Geld teilnehmen können. Der Wunsch der Funkenschlag-Kinder ist, noch weitere Bastelmittage oder auch Tablet-Mittage zu erleben, an denen kleine Filme gedreht werden können.

Hier Eindrücke unserer gebastelten Werke:

 

 

Rückblick: Ökumenischer Funkenschlag-Gottesdienst mit dem Thema „Ich will respektvoll behandelt werden. – Das wünsche ich mir von dir.“

Ebenfalls an einem Samstag fand im evangelischen Gemeindehaus ein ökumenischer Gottesdienst statt, zu dem die evangelische Paulusgemeinde sowie die Seelsorgeeinheit Letzenberg und die KJG Rauenberg eingeladen hatten.

Vorbereitet und mitgestaltet wurde er von Kindern und Jugendlichen der Gruppe Funkenschlag, die das Gottesdienstthema auch an einem vorhergehenden Funkenschlag-Wochenende intensiv behandelt hatten.

Die Gruppe zeigte in einem kleinen Anspiel, wie sie auf Situationen, in denen sie respektlos behandelt wurden, mit einer klaren Beschreibung der Situation, der Benennung von Gefühlen und einer positiv formulierten Bitte ihrem Gegenüber begegnen können (angelehnt an das Kommunikationsmodell der „Gewaltfreien Kommunikation“ nach Marshall Rosenberg). Das ist nicht immer leicht und nicht nur Kindern, sondern auch Erwachsenen fällt es meist schwer, Menschen die einem schlechte Worte entgegenbringen, respektvoll zu behandeln.

Hier ein Beispiel, wie Schüler an einen Lehrer herantreten könnten: „Wir haben Ihnen gesagt, dass wir das Thema der Klassenarbeit noch nicht behandelt haben. Und morgen schreiben wir die Arbeit! - Wir sind zornig und fühlen uns nicht ernst genommen. Wir fühlen uns unverstanden! - Bitte vertrauen sie uns doch und glauben uns!“

Nicht nur das Thema „Vertrauen“ wurde somit aufgegriffen. In anderen Situationen die die Funkenschlaggruppe vorstellte, ging es darum, dass die Kinder wünschen, dass sich ihr Gegenüber beherrscht (im Gegensatz zu unbeherrscht anschreien und schlagen) oder fair zu ihnen ist (im Gegensatz zu ungleichem Behandeln). 

„Der Predigt konnte ich sehr gut zuhören. Pfarrerin Alisch hat mir direkt aus dem Herzen gesprochen. Was sie gesagt hat, denke ich auch. Das hat mir sehr gut getan,“ - so die Aussage einer Jugendlichen auf die Frage, wie ihr der Gottesdienst gefallen hat.

Kinder und Jugendliche stark machen – und dies mit Gemeinschaftserlebnissen, Gesprächen und der Vermittlung religiöser Werte, die ihnen Sicherheit im Umgang mit anderen und im täglichen Leben geben. – Das ist „Funkenschlag“. – Dass Funken überspringen. Und wenn sie noch so klein sind.

Der Musikgruppe „L´orage églate“ gilt ein großes DANKE zu sagen! – Sie bereicherte den Gottesdienst wieder mit ihren Liedern die Lust zum Mitsingen machten und den Gottesdienst mit zu einem besonderen Erlebnis werden ließen.

Wir freuen uns auf nächste Funkenschlag-Treffen und Gottesdienste! – Informationen und Fotos von unseren Veranstaltungen finden Sie auf den Homepages der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden.

Das Funkenschlag-Team

 

 Rückblick: 4. Funkenschlag-Wochenende – ein Kinder- und Jugend-Wochenende der Kommunikation und Gemeinschaft

Gelungene Kooperation zwischen der Paulusgemeinde Wiesloch, der Seelsorgeeinheit Letzenberg und der KJG Rauenberg

„Themen, Essen, Basteln, - alles Spitze!“, so die Rückmeldung einer Mutter, die es sich nicht nehmen ließ, den Organisatorinnen in einem E-Mail die Begeisterung ihrer beider Kinder mitzuteilen. 

„Lieber Gott, ich bitte dich darum, dass es Funkenschlag noch lange gibt und dass wir uns wieder treffen. Ich komme auf jeden Fall wieder.“ –

Auch diese Aussage eines 10-jährigen Jungen am Sonntagmorgen beim offenen Gebet drückte aus, wie wichtig diese Wochenenden für die teilnehmenden Kinder- und Jugendlichen geworden sind.

Funkenschlag: was ist das?

Schon der Name besagt, was die katholische Gemeindereferentin Bettina Hartnagel und die ehrenamtliche Mitarbeiterin der Seelsorgeeinheit Ulrike Ihle-Herzel mit ihrer Funkenschlag-Idee verfolgen: Funken sollen entfacht werden und überspringen. Kleine Funken die den Kindern Sicherheit und Kraft geben können für ihren oft stressigen und kräftezehrenden Schul-, Familien- und Freundes-Alltag. Funken, die religiöse Werte wie Hilfsbereitschaft, Achtsamkeit, Empathie und eine wertschätzende Kommunikation vermitteln, wie z.B. beim aktuellen Thema bei dem es um Respekt für sich selbst und andere geht.

Für rund 10 Kinder ab der 5. Klasse stand schon samstagmorgens die Frage im Raum, was man tun kann, wenn andere Menschen Grenzen überschreiten und es mit Worten und Taten an Respekt fehlen lassen.  Kompetente Hilfe beim Thema erhielt die Gruppe von Jürgen Mörixbauer, der das für das Alter abgestimmte Training  „Sicherheit nach Noten“ durchführte und wichtige Tipps und Strategien  aufzeigte. Rückblickend waren sich alle einig: Durch die intensiven Übungen gewannen die Kinder an Sicherheit und Selbstbewusstsein.

Nach der Mittagspause vergrößerte sich die Gruppe durch einige 4.-Klässler und ein weiteres Thema stand an. Respektvoll mit anderen umgehen kann nur, wer auch respektvoll und wertschätzend mit sich selbst umgeht.

Doch wie schwer ist es manchmal, seine eigenen Stärken und Talente zu erkennen und zu ihnen zu stehen!

Die Geschichte „Ein Hut für Tom“, vorgelesen von der evangelischen Pfarrerin  Sandra Alisch, beschrieb das Dilemma eines 10jährigen Jungens, der auf der Suche nach seinen Talenten viel zu sehr damit beschäftigt war, es allen anderen recht zu machen.

Nach einem inhaltlichen Gespräch setzte sich die Gruppe zum Ziel, zu jedem Buchstaben des Alphabets Eigenschaften, Stärken und Talente zu suchen, die „starke Kinder“ charakterisieren.

Ein eigenes „Starke-Kinder-Alphabet“ entstand und mit dieser Fülle an Ideen fiel es den Kindern leicht, ihre eigenen Stärken und Talente aufzuschreiben und später dann kreativ in Form von gebastelten Hüten und Leinwandmalerei auszudrücken.

Viel zu schnell ging der Mittag zu Ende, ebenso wie der Abend, der von Annika, Lukas und Lilly, drei Rauenberger KJG-lern, gestaltet wurde. -  Eine Nachtwanderung, gespickt mit „Rauenberger Geschichten“, Spielen und ein Filmabend brachten den Kindern weitere, kurzweilige Stunden. 

Abgerundet und beendet wurde das umfangreiche Wochenendprogramm nach einem üppigen Frühstück, Morgensport, einer Reflexionsrunde und Gebeten die an Gott gerichtet wurden. Dabei fanden die Kinder viele Bitten die aus dem Herzen kamen, wie zum Beispiel die Bitte, von Gott Hilfe zu erhalten, die Stärken und Talente für sich selbst und für andere gut einzusetzen.

Abschließend waren alle einer Meinung: „Es war echt toll, was wir geschafft haben und wir kommen wieder!“

 

 

Rückblick auf ein weiteres Funkenschlag-Wochenende

Bei unserem dritten Funkenschlag-Woe arbeiteten wir an dem wichtigen Thema „Respekt für mich und andere“ weiter. Langweilig wurde es dabei nicht, denn die TeamerInnen Bettina Hartnagel und Ulrike Ihle-Herzel hatten sich für den Mittag ganz besondere Methoden ausgedacht.

Während die eine Hälfte der Gruppe mit Tablets eigene Filme erstellen durfte erarbeitete die andere Hälfte an Strategien, wie man seine Bedürfnisse fair mitteilen kann. „Gefühle sagen“, ist hier ein ganz wesentlicher Tipp und mit Hilfe von eigenen und erfundenen Fallbeispielen gingen wir wie Detektive auf die Suche nach der Beschreibung von Gefühlen. Gar nicht so einfach, wie es sich herausstellte. Ein Thesenspiel zum Thema „Ärger“ machte deutlich, dass wir uns über ganz verschiedene Dinge ärgern. Was den einen „kalt lässt“, lässt den anderen „vor Wut kochen“. Damit hier keine Missverständnisse entstehen ist es umso wichtiger, dass man dem Gegenüber genau sagt, was man empfindet.

Ganz begeistert schauten wir am Ende die am Mittag entstandenen Filme an. Besonders beeindruckt waren wir von zwei Filmen in denen die Kinder schwierige Situationen die sie ganz aktuell in der Schule erlebt haben, aufarbeiten konnten.

„Wie verhalte ich mich, wenn eine Freundin meine Hilfe braucht und sie mir kurz zuvor in einer ähnlichen Situation nicht beigestanden ist?“  - … - und „Was mache ich, wenn ich zugehört habe, daß andere über mich lästern?“  … Wir waren uns alle einig: die beiden Gruppen haben tolle Lösungen gefunden.

Der Abend und die  Übernachtung mit den KJGlern bereitete den Kids wieder besonders viel Spaß. Wie immer verstanden die Jugendlichen es, die Kinder zu begeistern. Mit Pizzabacken und kurzweiligen Spielen   ging der Abend schnell zu Ende. Nach einem fröhlichen Frühsport, einem leckeren, gemeinsamen Frühstück, einer religiösen Einheit in der wir die Fürbitten für den Pfarrfestgottesdienst festlegten und einer letzten Runde bei der wir zwar kritisch, jedoch auch zufrieden Rückblick hielten, war das Wochenende mal wieder viel zu schnell vorbei.

Rückblick auf ein ereignisreiches Funkenschlag-Wochenende

Hallo liebe Funkenschlagkinder,
hallo liebe Eltern,

wieder haben wir viele schöne Rückmeldungen vom Funkenschlag-Wochenende erhalten, was uns sehr freut.
Die gemeinsamen Stunden am Samstagmittag zum Thema „Respekt für mich und andere“ waren sehr spannend und ihr Kinder habt bei den Rollenspielen und Gesprächen wieder klasse mitgemacht. Auch den KJG-lern hat das Wochenende mit euch viel Spaß gemacht; … alle freuen sich schon jetzt darauf, wenn wir uns wieder treffen.

Euch allen ganz liebe Grüße,

Bettina und Ulli vom Funkenschlag-Team.

 

Rückblick auf ein ereignisreiches Funkenschlag-Wochenende

Unser Thema: „Respekt für mich und für andere“

….

Zum  zweiten  „Funkenschlag-Wochenende“ trafen sich 11 Kinder.

Zu Beginn wurde unser Gruppenlied (Ein Funke aus Stein geschlagen) gesungen und wir stiegen mit Hilfe von Smileys, die unsere augenblickliche Gefühlslage darstellen sollten, in den Nachmittag ein. Nach einen kurzen Rückblick auf das vergangene Funkenschlag-Wochenende und einem Ausblick was uns an diesem Nachmittag alles erwartet, konnten wir in unser Thema einsteigen.

Anhand von Jesus Aussage „ Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ sollte das Thema „Respekt für mich und für andere“ aufgegriffen werden und aufzeigen, dass Jesus möchte, dass wir gut mit uns und mit unseren Nächsten umgehen.

Als erstes sollten die Kinder erfahren, wo sie ihre Grenzen haben, z.B. wie nahe lasse ich jemanden auf mich zugehen, wann sage ich Stopp. Anhand von erdachten Situationen konnten die Kinder sich bewusst machen, ob diese Situation eine Grenzüberschreitung für sie ist oder nicht.

Im Laufe des Nachmittages erfuhren die Kinder, wie man mit Beleidigungen und Hänseleien umgehen kann, indem man dem Gegenüber eine kreative und irritierende Antwort gibt. Damit dieser zum Grübeln anfängt. Aber auch, dass es wichtig ist über seine Gefühle zu sprechen, wenn jemanden einem etwas Unrechtes antut. Dies übten die Kinder mit selbsterdachten Rollenspielen ein.

Gegen 18 Uhr endete der thematische Teil des Wochenendes und die KJG übernahm die Gruppe. Als erster Programmpunkt stand dann das gemeinsame Abendessen an, zu dem die Kinder manche Leckereien mitbrachten.

Danach mussten die Schlafplätze gerichtet werden und anschließend standen Film, Spiele, gute Laune und Gemeinschaftserlebnisse auf dem Programm. Die Übernachtung im kath. Pfarrzentrum rundete das Wochenende ab und machte es zu einem unvergessenen Erlebnis.

Nach dem gemeinsamen Frühstück am Sonntagmorgen stand noch eine Reflexionsrunde und der Ausblick auf unseren nächsten Funkenschlag-Gottesdienst aan. Hier konnten die Kinder auch schon für den Gottesdienst ihre Bitten an Gott formulieren.

Am Ende waren sich alle einig: es war ein schönes, erlebnisreiches Wochenende und beim nächsten Funkenschlag-Wochenende wollen alle wieder dabei sein.

 

 
Respekt für mich und andere

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