St. Nikolaus Rotenberg

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Außensanierung 2013/2014 Kirche Rotenberg

Die Sanierungsmaßnahmen an der St. Nikolauskirche beinhalteten die Innensanierung des Glockenturms mit Anschaffung eines neuen Glockengeläuts 2012/2013 und die Außensanierung von Kirche und Turm mit Dachsanierung des Glockenturms 2013/2014.

Die letzte Innenrenovierung fand im Frühjahr 2003 statt, bei der neben umfangreichen Malerarbeiten im Innenraum und der Erneuerung der Kirchenbänke, die Neugestaltung des Chorraums, sowie der Einbau einer vollautomatischen Heißluftheizung, welche größtenteils die alte Rohrheizung von 1911 ablöste, im Mittelpunkt stand.

Volleingerüstete St. Nikolauskirche im August 2013
Die Arbeiten im Glockenturm (Sicherung des Aufstiegs, neue Elektrifizierung sowie Ausleuchtung auf allen Ebenen) wurden bereits zu einem möglichen Einzug der Glocken im Dezember 2012 fertig gestellt. Im Februar 2013 vergab der Stiftungsrat die Aufträge an verschiedene Firmen zur Außensanierung von Kirche und Turm geplant waren zunächst Injektions-, Putz- und Malerarbeiten, sowie Arbeiten am Naturstein an, außerdem sollte das Zifferblatt der Turmuhr saniert werden. Ab Ende Februar 2013 sollte dir Kirche für vier Monate vollkommen eingerüstet werden und die Arbeiten im Juni 2013 abgeschlossen werden.

Schnell stellte sich jedoch heraus, dass der geplante Zeitplan nicht eingehalten werden konnte, die Sandsteinarbeiten zum Fangen des Mauerwerks waren wesentlich umfangreicher als gedacht. Ebenso unerwartet wurde festgestellt, dass Teile der Holzverblendung zwischen dem Dach und der Mauerwerk vollkommen morsch sind, sowie einzelne Holz-Dachstreben kaum noch ihre Funktion erfüllen. Die morschen Verblendungen wurden abgenommen. Die Firma Holzbau Strobel hatte dann nach den Arbeiten am Turm auch die Arbeiten am Holzstuhl des Kirchendachs zusätzlich ausgeführt. Auch bei den Arbeiten am Turmhelm über der Glockenstube gab es unerwartete Überraschungen. Ursprünglich sollten nur einzelne Schieferziegel ausgetauscht und die Glockenstube nach oben zum Turmhelm abgedielt werden (wie vom Glockeninspekteur gewünscht). Dabei stellte sich heraus, dass fast alle der über 200 Jahre alten Streben des Eichendachstuhls morsch sind. Daher wurde der gesamte Turm abgedeckt und die morschen Holzstreben entfernt weshalb letztlich ein vollkommen neuer Dachstuhl für den Turm errichtet werden musste.

Eingerüsteter Glockenturm im September 2013
Die Umweltbeauftragte Frau Dr. Martens-Aly, die inzwischen im Glockenturm zugegen gewesen war, konnte feststellen, dass seit längerer Zeit keine Fledermäuse mehr aktiv gewesen sind. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass früher einmal diese Säugetiere im Turm ansässig waren. Aus diesem Grund wird der Glockenturm mit speziellen Schieferziegeln neu eingedeckt, die es den Tieren ermöglichen, künftig wieder im Turmhelm wohnhaft zu werden.

Das Landesdenkmalamt, welches auf die Sanierungsmaßnahmen aufmerksam wurde, hatte zwischenzeitlich einen Baustop verhängt, da zu klären war, ob es sich um bauerhaltende oder bauverändernde Maßnahmen an der denkmalgeschützten Kirche handelt. Dies brachte weitere Verzögerungen mit sich. Letztlich war nur noch die Fassadenfarbe der Kirche ein Streitpunkt. Eine Putz- und Mauerstudie hatte ergeben, dass die Kirche ursprünglich einen lindgrünen Außenanstrich hatte. Bei dem Termin Vorort Anfang August 2013 konnten die Beamten nach längerer Diskussion davon überzeugt werden, dass die bisherige gelbe Fassade auch künftig beibehalten werde, was den verhängten Baustop beendete.

Neben letzten Ausbesserungs- und Feinarbeiten am neuen Schieferdach des Turms wurden die Regenrinnen grundlegend ausgebessert, gereinigt und mit einem Blätterschutz versehen. Außerdem wurde das Gerüst an der Kirchturmspitze ein weiteres Mal aufgestockt, so dass auch Turmkreuz und Turmkugel erreicht werden konnten.

Einladung zum Benefizkonzert
Die Kirchenmalerei Knopf, welche für die Farbarbeiten an der Fassade zuständig war und brachte ebenso das Turmkreuz und die Windläden zu neuem Glanz sowie vergoldete die Turmkugel und das Zifferblatt mit den Zeigern der Turmuhr neu. Anschließend wurden verschiedene Nischen taubensicher gemacht.

 

Am 16. September 2013 wurde das Baugerüst nach sieben Monaten von Hauptschiff und Kirche abgenommen. Anfang Oktober war das Gerüst dann auch vom Glockenturm entfernt worden. Die Sanierungsmaßnahmen waren inklusive neuer Glocken mit 180.000 Euro veranschlagt worden, letztlich kosteten die Maßnahmen über 230.000 Euro, hiervon konnten 46.000 Euro durch Spenden finanziert werden, weitere Spenden konnten durch das Benefizkonzert „LOCUS ISTE“ im Oktober 2013 ermöglicht werden.

Benefizkonzert "LOCUS ISTE" Oktober 2013

 

Weitere Medien

RNZ-Bericht vom 20.08.2013 zu den Sanierungsmaßnahmen

RNZ-Bericht vom 02.11.2013 zum Benefizkonzert "LOCUS ISTE"

mit freundlicher Genehmigung des Berichterstatters
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