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Klausurtagung des PGR

Der Pfarrgemeinderat der Seelsorgeeinheit Letzenberg war in der Klausur:

Einmal im Jahr findet diese Klausur statt, um Themen intensiver auszuarbeiten und besser ins Gespräch zu kommen. Dieses Jahr fand diese Klausur am 15. Und 16. Februar im Priesterseminar St. German in Speyer statt.

15 Personen haben sich die Zeit nehmen können, um sich auf Themen einzulassen wie:

- Nach welchen Wahlverfahren der neue Pfarrgemeinderat 2020 gewählt werden kann?

-Was motiviert uns, wie kann ich andere begeistern beim Pfarrgemeinderat mitzuarbeiten?

-Was sind die größten Energiefresser?

Die Leitung und Moderation der Klausur hatten Lydia und Uwe Stollmayer, beide Mitarbeiter/Innen der Diözesanen Arbeitsgruppe Gemeindeentwicklung.

Nach dem gemeinsamen Abendessen am Freitag gab es als spirituellen Impuls die „Perlen des Glaubens“ zu entdecken. Diese  begleiteten uns während der ganzen Klausur immer wieder . Dafür bekam jeder Teilnehmer ein Armband mit den symbolischen Perlen.

In der ersten  Arbeitseinheit sollten wir in zwei Gruppen  erarbeiten, welche Eigenschaften, Charismen, Potentiale und Kompetenzen zukünftige PGR Kandidaten brauchen, um die Kirchenentwicklung positiv und aktiv zu gestalten. Dazu gehören z. B. teamfähig zu sein, offen für Neues, kommunikativ und christlich orientiert.

Nach dieser Arbeitseinheit ging es zum gemütlichen Teil über, um  den Abend bei Gesprächen ausklingen zu lassen.

Am Samstag starteten wir nach dem Frühstück mit einem Morgenimpuls zu den „Perlen des Glaubens“ weiter. In der darauf folgenden Arbeitseinheit stellten sich die PGR mal auf eine andere Art vor. Mit jedem Amt, das man in der Pfarrgemeinde ausübt, setzte man sich einen Glitzerhut auf den Kopf. Damit wurde sichtbar, dass sich viele drei-, vier- oder gar fünffach in verschiedenster Weise einbringen.

In der  zweiten Arbeitseinheit beschäftigten wir uns mit dem  das Wahlverfahren für die PGR-Wahl im März  2020. Es stehen zwei Modelle zur Auswahl: Wie bisher pro Kirchengemeinde ein Stimmbezirk (getrennte Liste) oder  die Bildung eines Stimmbezirks für die gesamte  Seelsorgeeinheitsebene  (gemeinsame Liste). Dazu wurde auf Basis eines Zielbildes die Chancen und Risiken beider Modelle herausgearbeitet und Prioritäten erstellt. Die daraus folgenden Schritte werden in einer PGR-Sitzung noch gemeinsam festgelegt. Allerdings  ist erst im Mai 2019 mit der aktuellen Wahlordnung aus Freiburg zu rechnen ; deshalb kann erst danach eine Entscheidung herbeigeführt werden.

Nach einer kurzen Kaffeepause ging es weiter mit der dritten Arbeitseinheit: Was begeistert mich? Was sind unsere Energiefresser? Dafür wurden zwei Gruppen gebildet um jeweils eine Frage zu erarbeiten. Die Gruppe „Begeisterung“ hatte dann zur Stille und Betrachtung in die hauseigene Kapelle eingeladen. Dort sind farbenprächtige Fenster eingebaut, die das darstellen, was uns an Glauben und Kirche motiviert. Die andere Gruppe stellte mit einem gefesselten Teilnehmer anschaulich und mit Schlagwörtern dar, von welchen Vorgaben sie eingeschränkt werden.

Nach dem leckeren Mittagessen wurde in der vierten Arbeitseinheit als Gruppenarbeit vorgegeben, wie man die PGR Sitzungen anders gestalten könnte. Nach Sichtung der Vorschläge wurde viel Übereinstimmung der Gruppen festgestellt. Es konnte festgelegt werden: Zu Beginn der Sitzung eine Gesprächszeit einzuplanen, sachlich zu bleiben, kleine Pausen einbauen, um sich kurz auszutauschen, wechselnde Impulse, Verantwortung zu übernehmen, Vorschläge für die Sitzungen zu machen. Dies alles fördert die Beziehung untereinander.

Nach der Abschlussrunde folgte  ein Feedback zur Klausur von jedem Teilnehmer. Auch wurde ein Umriss dazu gegeben, an was wir in der Zukunft denken müssen: Ein Gemeindeteam in Tairnbach, Sprecher aus den Gemeindeteams als beratende Mitglieder bei den PGR Sitzungen, Kommunikations-Konzept, Aufgabenstellung der unterschiedlichen Gremien, die Gemeindeteams stärken und warum nicht eine Stellenanzeige für neue Pfarrgemeinderäte aufgeben.

Nach einem letzten Impuls gab uns Pfarrer Viedt noch einen Abschlusssegen und wir konnten die Heimfahrt antreten.

(Gez. Belinda Sauer PGR SE Letzenberg)
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