Die Kirche wurde im Inneren dem Barock nachempfunden.
Durch den großen Hochaltar, die beiden Seitenaltäre, den Altar, den Ambo, den Taufstein, die Osterkerze, die Kommunionbänke (heute ohne Funktion), den Beichtstuhl, die Kanzel (heute ohne Funktion), die Orgel und den vier Säulen unter der Empore, welche alle mit rotem und weißem Marmor und viel Gold verkleidet sind, ergibt sich ein einzigartiges Gesamtbild.Eine weitere Besonderheit sind die beiden großen Deckengemälde, im Chorraum ist eine Darstellung der Heiligen Nacht zu sehen, im Hauptschiff Mariä Himmelfahrt.
Auch die beiden in die Wand eingelassenen Grabsteine im Chorraum, rechts und links des Hochaltars sind eine Rarität. Der rechte ist einem 1536 verstorbenen Wyprecht von Helmstat zuzuordnen, im gehörte bis zu seinem Tod ein Drittel Rauenbergs. Warum der Grabstein in die Wand eingelassen wurde und wo er sich die 170 Jahre zwischen dem Tod Wyprechts und Neubau der Kirche befand, ist unklar.
Die Kirche fasst insgesamt 280 Personen.
Hochaltar
Der etwa 4 Meter breite, 7 Meter hohe und 3 Meter tiefe Hochaltar ist mit rotem und weißem Marmor, sowie mit Gold beschichtet.
Er besteht aus dem großen Altar mit dem Gold-Stich „IHS“, darüber der Tabernakel, umrahmt von sechs Kerzenleuchtern. Oberhalb befindet sich in der Mitte des gesamten Hochaltars ein Ölbild „Jesus am Kreuz“. Durch Marmorsäulen getrennt befindet sich links neben dem Ölbild die lebensgroße Figur der St. Katharina, rechts der lebensgroße St. Nikolaus (Kirchenpatron). Über dem Ölbild befindet sich ein riesiges silbernes Herz-Jesu. Darüber thront Gott Vater und der Heilige Geist (in Gestalt einer weißen Taube), umgeben von zwei Engeln in goldenen Gewändern, mit silbernem Weihrauchfass und goldenen Fackeln.




