St. Nikolaus Rettigheim

St. Nikolaus Rettigheim

Home  |  Login  |  Impressum  |  Datenschutz  |  Sitemap

08. Oktober 2010: Der Pfeifenplan und zugehörige Bauteile

An der Orgelbaustelle selbst gibt es wenig direkt sichtbaren Fortschritt. Die Firma Göckel arbeitet derzeit weiter an der Feinstimmung der gelieferten Orgelpfeifen. Dies kann sie einfacher in der Werkstatt tun. In der Kirche eingetroffen sind weitere Pfeifen. Noch verpackt lassen die großen Prospektpfeifen nur erahnen, wie die Außenseite der neuen Orgel durch sie optisch mitgestaltet werden wird.

Bekannt ist vielen von Ihnen sicher der Orgelpfeifenplan, anhand dessen Sie Patenschaften für einzelne Pfeifen spenden können. Heute versuchen wir, die derzeit gut sichtbaren Bauteile der Orgel mit den Informationen auf dem Orgelpfeifenplan zusammenzubringen.

Der Orgelpfeifenplan

Der Organist hat drei Möglichkeiten, zu spielen:

Die untere Klaviatur ist das Manual I, das auch Hauptwerk genannt wird. Es umfasst die Register 01 bis 07. Im Spendenplan sind die Register und Pfeifen, die dem Manual I zugeordnet sind, oben dargestellt.

Die obere Klaviatur ist das Manual II, das auch Positiv genannt wird. Es umfasst die Register 08 bis 15. Im Spendenplan sind die Register und Pfeifen, die dem Manual II zugeordnet sind, in der Mitte dargestellt.

Die Pedale werden vom Organist mit den Füßen gespielt. Sie umfassen die Register 16 bis 19. Im Spendenplan sind die Register und Pfeifen, die dem Pedal zugeordnet sind, unten dargestellt.

Das Manual I

Hat der Organist mindestens eines der Register 08-15 gezogen, so wird der Wind zur mittleren Windlade geleitet. Spielt der Organist auf der unteren Klaviatur, so wird über die Spieltraktur, die im Beitrag vom 17.September beschrieben ist, der Luftstrom zu der entsprechenden Pfeife auf der mittleren Windlade geleitet. Es erklingt nun der Ton, dessen Höhe der gedrückten Taste auf der Klaviatur und dessen Klangfarbe dem gezogenen Register entspricht.

Das Manual II

Hat der Organist mindestens eines der Register 01-07 gezogen, so wird Wind zur oberen Windlade geleitet. Spielt der Organist auf der oberen Klaviatur, so wird über die Spieltraktur der Luftstrom zu der entsprechenden Pfeife auf der oberen Windlade geleitet. Es erklingt nun der Ton, dessen Höhe der gedrückten Taste auf der Klaviatur und dessen Klangfarbe dem gezogenen Register entspricht.

Das Pedal

Hat der Organist mindestens eines der Register 16 - 19 gezogen, so wird Wind zur unteren Windlade geleitet, die sich im hinteren Teil der Orgel befindet. Spielt der Organist nun mit den Füßen auf der Pedalerie, so wird der Luftstrom zu der entsprechenden Pfeife auf der unteren Windlade geleitet. Es erklingt nun der Ton, dessen Höhe dem gedrückten Pedal auf der Pedalerie und dessen Klangfarbe dem gezogenen Register entspricht.

Eine Pfeife und Ihr Platz

Die Einprägung auf dieser Pfeife verrät: Sie gehört zum Register ‚Rohrflöte‘. Dieses finden wir im Orgelpfeifenplan beim Manual 1.
Das kleine ‚f‘ gibt die Tonhöhe an. Im Orgelpfeifenplan entspricht dies dem zweiten F.
Es handelt sich also um die Pfeife 076 aus dem Pfeifenplan.

Die Pfeife wird also später auf der mittleren Windlade zuhause sein und über das untere Manual zum Klingen gebracht.

Medien
Downloads
Aktuelles
Kalender
Meldungen der Erzdiözese