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Visitation 2018 - Rückblick

 Visitation 2018 - Rückblick

 
Liebe Gemeinde,
vor gut einem Jahr fand in unserer Seelsorgeeinheit Letzenberg, die Visitation mit LEVI statt. LEVI ist ein Visitationsverfahren, das uns dabei helfen sollte, unseren Standort und Weiterentwicklung in der Kirchengemeinde zu bestimmen. LEVI soll uns helfen, der Vielfalt innerhalb unserer Seelsorgeeinheit bewusst zu werden, Stärken und Schwächen transparent zu machen und so die Lebendigkeit unserer Gemeinden zu fördern. Dabei gilt es immer wieder, am Evangelium Maß zu nehmen und das, was die Menschen heute brauchen, in den Blick zu nehmen.
 
Im Juli letzten Jahres kam dazu Dekan Grabetz und sein Team in unsere Seelsorgeeinheit. Sie hatten viele Gespräche mit den Haupt- und Ehrenamtlichen Mitgliedern unserer Seelsorgeeinheit.
So konnten sie bei der Lektüre des Selbstbewertungsberichts, aber auch an den zwei Tagen der Visitation feststellen, dass Menschen in großer Zahl sich in vielfältiger Weise in unserer Seelsorgeeinheit mit ihren Gemeinden einbringen.
 
Deutlich zu spüren, war auch, dass den Menschen ihr Glaube wichtig ist und sie in der Kirche beheimatet sein wollen.
Erfreulich viele zeigen dafür großes Engagement in den über 30 Gruppierungen unserer Seelsorgeeinheit. Angefangen von den Ministranten über die Frauengemeinschaften, die Kolpingfamilie bis hin zu den Seniorenkreisen. Aber auch viele Frauen und Männer, die nicht direkt zu einer Gruppierung gehören z.B. die Besuchsdienste, beim Kirchenschmücken und –säubern usw.
So stellten sich am Visitationstag drei Projekte/Gruppen auch dem Visitationsteam und der anwesenden Gemeinde direkt vor. Da waren das Familiengottesdienst-Team von Mühlhausen, die ökumenische Funkenschlaggruppe aus Rauenberg und die Gruppe der Ministranten, die im Jahr 2018 die Romwallfahrt mitmachten. Sie zeigten uns ihre Inhalte und mit wieviel Engagement und Herzblut sie sich für ihre jeweilige Sache einbringen.
Dekan Grabetz und sein Team durften viel Aufgeschlossenheit und Herzlichkeit in diesen zwei Tagen der Visitation bei uns erleben.
Sie drückten ihre Anerkennung für alle ehrenamtlich und hauptamtlich geleistete Arbeit in den jeweiligen Orten aus. Und forderten dazu auf, uns gegenseitig in der Seelsorgeeinheit bewusst wahr zu nehmen und unsere „Schätze“ zu entdecken.
 
An uns liegt es nun, sich die Zeit zu nehmen, die nötig ist, damit Gutes und Zukunft fähiges wachsen kann. Als Christen haben wir den Auftrag Jesu Botschaft in dieser Welt mit Leben zu erfüllen. Nicht immer werden alle über alle Entwicklungen glücklich sein; und manchmal müssen wir Strukturen und einander schlicht ertragen.
Mit der Vision vom Reich Gottes gilt es gleichwohl Realismus walten zu lassen, wenn Wunsch und Wirklichkeit auseinanderklaffen. Wenn wir offen und ehrlich sind, bemerken wir manchmal, dass sich unsere Wünsche mit der Zeit verändern und sich neue Wunschvorstellungen entwickelt haben.
Unsere Seelsorgeeinheit sollte sich nun nach der Visitation auf die Suche nach Gemeinsamen machen. Doch Einheit heißt nicht Einheitlichkeit. Vielmehr drückt sich Einheit gerade auch in Vielfalt aus.
Jedoch lassen sich manche Vorhaben im Größeren besser verwirklichen!
In unserer Pastoralkonzeption haben wir gute Grundlagen und Ziele entwickelt, um damit unsere Gemeinsamkeiten zu fördern und zu stärken und neue zu entdecken. Dennoch werden wir nicht alle Ziele gleichzeitig angehen können, das wäre nicht leistbar und würde auch zu einer Überforderung der ehrenamtlichen und hauptamtlichen Kräfte führen.
Aber wir wollen dran bleiben und immer wieder Menschen dazu begeistern mit an unserer Seelsorgeeinheit und am Reich Gottes zu bauen.
Um gemeinsam in unserer Kirchengemeinde voranzugehen, wollen wir auch immer wieder selbstkritisch Rückblicken und schauen was haben wir umgesetzt, angepackt oder verändert, hat es sich bewährt oder wo werden wir Abschied nehmen müssen. Immer im Blick auf die Frage:
„Wie sehr ist es das, was Gott von uns will?“
Sicherlich war der Weg zur heutigen Seelsorgeeinheit schwierig, und ist er bis heute noch. Aber umso wichtiger ist es, dass wir in unserer Seelsorgeeinheit viele verschiedene Charismen und Talente beheimaten, ihnen Raum geben sich zu entfalten und Zeugen des Glaubens werden zu können.
 
Machen wir uns gemeinsam auf den Weg mit dem Blick auf das Evangelium und auf unsere Mitmenschen und gestalten gemeinsam Kirche!
 
                                   
Ich wünsche Ihnen eine schöne Sommerzeit und einen erholsamen Urlaub.
                                                                                  Ihre Bettina Hartnagel
 
 
 
 
 
 
 

 

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