St. Nikolaus Rettigheim

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04. November 2010: Einstimmung des Hauptwerkes

Konzentrierte Feinarbeit war heute in unserer Kirche zu beobachten. Einer der Orgelbauer spielte Töne und Tonfolgen am unteren Manual, der andere hörte von verschiedenen Stellen in der Kirche zu. Dann wurden einzelne Pfeifen des Hauptwerkes nachgearbeitet, um sie hinsichtlich Lautstärke und Ansprechverhalten einzustellen.

Der Anschluss der Prospektpfeifen an den Wind

Damit die Prospektpfeifen Töne erzeugen und dann eingestimmt werden können, müssen Sie mit Wind versorgt werden. Dazu wurden von der mittleren Windlade (im Bild oben rechts) Schlauchleitungen (sogenannte Kondukten) zum Pfeifenstock im Bild links gelegt.

 

Kleinere Pfeifen des Principal 8 Registers

 Während die größeren Pfeifen des Prinicipal 8 Registers im Prospekt stehen, sind kleinere Pfeifen dieses Registers auf der mittleren Windlade eingebaut. Auf dem Bild blicken wir vom Orgelinneren aus und sehen rechts die kleinen Pfeifen und im Hintergrund sowie links die Prospektpfeifen.

Feinarbeit an einer Pfeife

Bei dieser Pfeife hat der Orgelbaumeister festgestellt, dass sie ein wenig zu laut klingt. Deshalb hat er sie wieder ausgebaut und verengt nun das Einlassloch am unteren Pfeifenende. Damit strömt weniger Wind in die Pfeife, und sie klingt leiser.

Bei dieser Arbeit muss sehr sorgfältig vorgegangen werden. Mit dem Verengen des Einlasslochs wird die Pfeife nicht nur leiser, auch Ihr Ansprechverhalten und minimal sogar die Tonhöhe kann sich verändern. Eventuell muss der Orgelbauer dann noch am Abstand der beiden Stimmlippen nacharbeiten.

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