St. Nikolaus Rettigheim

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24. Oktober 2010: Neue Sicht auf die Prospektpfeifen

Freie Sicht auf die bereits eingebauten Prospektpfeifen hatten die Besucher des heutigen Sonntagsgottesdienstes. Da das Baugerüst nach links gewandert ist, und mehr Pfeifen bereits eingebaut sind, ergeben sich gegenüber dem Beitrag zum 22. Oktober neue Ansichten.

Bisher eingebaute Prospektpfeifen

Die blinden Pfeifen im rechten oberen Feld können nun gut gesehen werden. Der exakt symmetrische Aufbau des Pfeifenfeldes weist schon darauf hin, dass diese Pfeifen nicht wie von außen zu sehen auch akustisch wirksam sein können: Bei diesen Lippenpfeifen, die den größten Teil der Orgelpfeifen ausmachen, bestimmt die Pfeifenlänge die Tonhöhe. Zwei gleichlange Pfeifen würden also den gleichen Ton ergeben. Deshalb sind echte Pfeifen im gleichen Register immer unterschiedlich lang, oder sie werden durch Stimmschlitze an der Pfeifenrückseite verändert. Die Pfeifen rechts oben sind nur Dekoration, man nennt sie daher blinde Pfeifen.

Anders verhält es sich mit den überlangen Pfeifen im mittleren Feld.

Die Stimmschlitze der überlangen Pfeifen

Auf diesem Bild blicken wir von hinten auf den oberen Teil der überlangen Pfeifen im mittleren Feld. Deutlich zu sehen sind die Stimmschlitze. Während von vorne immer zwei Pfeifen gleich lang aussehen, um ein symmetrisches Bild zu ergeben, sind die Stimmschlitze in unterschiedlichen Höhen. Damit erzeugt jede dieser Pfeifen eine unterschiedliche Tonhöhe. Ähnlich funktioniert eine Blockflöte: Hält man alle Löcher zu, ist die volle Flötenlänge wirksam und es erklingt der tiefste Ton. Lässt man Löcher offen, wird der Ton umso höher je näher offene Löcher an der klangerzeugenden Spalte an der Pfeifenvorderseite sind.

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