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Pfarrweinberg

Die Historie

Vor über 5oo Jahren wurde der Pfarrweinberg in Mühlhausen zum ersten Mal erwähnt. Das Wormser Synodale von 1496 berichtet:
„Maxime vineae pereunt" – „Im höchsten Maße sind Weingärten zugrunde gegangen." Damals, vor 500 Jahren, bestand also eine ähnliche Situation wie vor wenigen Jahren, als der Weinberg nicht mehr bewirtschaftet wurde. Näher beschrieben wird der Pfarrweinberg 1564 im Competenzbuch der Pfarrei Mühlhausen:
"Item zwei morgen Weingarten ungeverlich (= ungefähr) bei der Pfarrbehausung über den Weg hinüber, daran doch uff ein halber morgen felsig und Egarten (= Öde)."

Die Pfarrbehausung ist das ehemalige Pfarrhaus, das in barocker Gestalt erhalten ist. In den Pfarrweinberg wurden 1906 das neue Pfarrhaus und 1908 die Bernhardushalle gebaut. Das alte barocke Pfarrhaus mit großem Pfarrgarten sowie über der Straße das neue Pfarrhaus und die Bernhardushalle mit historischem Pfarrweinberg sowie das Gartenhaus bilden eine das Ortsbild prägende Gesamtanlage.

Die Größe der geschlossenen Anlage auf beiden Seiten der heutigen Unteren Mühlstraße sprechen für ein sehr hohes Alter.
Sehr wahrscheinlich hat das Gut mit dem Weinberg schon vor dem Jahr 1000 bestanden und wurde bei der Pfarreigründung als Pfarrgut gestiftet.

Als 976 Kaiser Otto II die Benediktinerabtei Mosbach mit ihrem Besitz Bischof Anno von Worms zu eigen gab, gehörten auch Mühlhausen und Malsch dazu. In der Urkunde wurden auch Weinberge und Kirchen genannt.

Aufgrund seiner exponierten Südlage brachte der Pfarrweingarten einen sehr guten Wein hervor und wurde daher im schlechten Weinjahr 1839 als einziger der Mühlhäuser Weine von der großherzoglichen Hofdomänenkammer gelobt.

Im Jahre 2004 konnten 100 Rebpaten gefunden werden, die durch einen Betrag von jeweils 5o Euro einen Teil der Finanzierung des neuen Pfarrweinbergs übernahmen.
Es wurden in dieser besonderen Reblage Trockenmauern erstellt. Am 2.4.2005 wurde die Fläche mit 250 Reben der pilzwiderstandsfähigen Weißweinsorte Johanniter neu bepflanzt.

Die Einweihung des Weinbergs erfolgte am 16.09.2005 durch den Erzbischof des Bistums Freiburg Dr. Zollitsch.
Bei der ersten Lese am 15.09.2007 wurden 400 Liter Traubenmost mit einem Mostgewicht von 81° Öchsle geerntet.
Bei der Ernte 2008 am 20.9.08 wurden 160 Liter mit 93° Öchsle erzielt.
Die Bewirtschaftung der Rebfläche und der Ausbau des Weines erfolgt durch Klaus Rühl, Mühlhausen. Im Hofladen in der Waldstrasse ist der Wein erhältlich.

Die Initiatoren des neu erstellten Mühlhäuser Pfarrweinbergs sind:
- Pfarrer Manfred Tschacher
- Bürgermeister Karl Klein, MdL
- Dr. Konrad Rühl, Obst -und Gartenbauverein
- Michael Kretz, Winzergenossenschaft Mühlhausen
- Jürgen Bender, WinzerkellerWiesloch

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